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Herstellung von Meisenknödeln

Aktualisiert: 26. Okt 2019

Wir zeigen dir, wie du schnell helfen kannst, den Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner zu unterstützen...



Will man das Umfeld für Umweltschutz und für ein achtsames Leben mit weniger Plastikmüll sensibilisieren, sind Kinder meist am leichtesten zu überzeugen und zu begeistern. In frühen Jahren können am besten die Grundlagen dafür gelegt werden, dass im alltäglichen Leben darauf geachtet wird, umweltbewusster zu handeln. Deswegen ist es uns besonders wichtig, schon die 'Kleinen' mit einzubeziehen und selbst tätig werden zu lassen.


Da die kalte Jahreszeit vor der Tür steht, fiel unsere Wahl für das erste Projekt mit den Kindern auf die Herstellung von Meisenknödeln. Der NABU empfiehlt eine Fütterung der hiesigen Vögel, vor allem aus umweltpädagogischen Gründen, ab November. Neben dem Vogelhäuschen sind hier wohl vor allen die Meisenknödel der Klassiker im Garten. Im heimischen Handel sind diese leider meistens in dünnen Plastiknetzen zu erhalten. Diese können zu einem Problem für kleine Tiere werden, wenn sie nicht ordnungsgemäß entsorgt werden und sind natürlich generell als zu vermeidender Plastikmüll zu betrachten.

Selbstgemachte Meisenknödel sind einfach herzustellen und selbst die Kleinsten können voller Elan helfen.


Was braucht man dafür:

- 300g Körnermischung (Sonnenblumenkerne, Nüsse, Haferflocken etc.)

- 300g Rindertalg (ungesalzen, gibt’s beim Metzger), alternativ Kokosfett oder Butterschmalz

- Baumwollschnur

- kleine Holzstückchen

- ggf. 2 EL Speiseöl


Was muss man machen?

1. Schritt: Kokosfett oder Rindertalg in einem Topf bei niedriger Hitze schmelzen. Vor dem Kochen vom Herd nehmen. Man kann noch zwei EL Speiseöl unter das Fett mischen, das kann helfen, das Auseinanderbröseln der Knödel zu verhindern.

2. Schritt: Geschmolzenes Fett mit der Körnermischung gut vermengen.


3. Schritt: Masse in kleine Förmchen füllen (wir haben wiederverwendbare Muffinförmchen benutzt)

4. Schritt: Ein kleines Stück Holz an einer ca. 30 cm langen Baumwollschnur festbinden, die man ggf. zu einer Schlaufe gebunden hat, und dieses in die Masse drücken.

5. Schritt: An einem kalten Ort fest werden lassen. Falls die Knödel nicht fest genug geworden sind, nochmals etwas geschmolzenes Fett drüber geben.

Fertig sind die Futterknödel!



Beim Schmelzen des Fettes können die Kinder natürlich nicht gut helfen, bei den restlichen Arbeiten aber schon. Die Körner können schon von den Kleinsten durcheinander gemischt werden, etwas größere Kinder können die Masse in die Formen füllen, kleine Holzstückchen schneiden und natürlich später die fertigen Futterknödel in den Garten hängen.

Geeignet sind diese nur für die kälteren Wintertage, bei zu hohen Temperaturen und starker Sonneneinstrahlung können sie wieder etwas weicher werden.


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